
Daniel Blumenschein (Bariton)
wurde 1978 in der Saalestadt Halle geboren.
Er studierte an der → Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig im Hauptfach Gesang bei KS Prof. em. H. Ch. Polster. Seine Studien wurden mit Auszeichnung absolviert.
Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe - 1. Preis im Fach Gesang beim Artländer Musikwettbewerb 2001; 2. Preisträger des Richard-Strauss-Gesangswettbewerbs 2003; 1. Preis beim 3. Albert-Lortzing-Gesangswettbewerb 2004. Er erhielt für herausragende Leistungen ein Stipendium der → Hans und Eugenia Jütting-Stiftung 2001 und das Richard-Wagner-Stipendium 2004. Ebenfalls hat er aktiv an verschiedenen Interpretations- und Meisterkursen teilgenommen (u.a. bei → Thomas Hampson & Wolfram Rieger - Heidelberger Frühling 2008, Prof. Fabio Luisi, KS Theo Adam, KS Prof. Peter Schreier, Prof. Graham Johnson, Prof. Ingrid Figur, Patricia Pease).
Seinen sängerischen Schwerpunkt hat er auf das Konzertfach gerichtet. Er singt bereits seit einigen Jahren, mit großen Erfolgen, im In- und Ausland, alle Konzert – und Oratorien-Partien seines Stimmfaches und widmet sich dabei besonders Komponisten wie: Bach, Telemann, Händel über Mozart, Haydn, Mendelssohn, Dvorák, Verdi, Brahms, Hindemith etc.. Dabei reicht seine Spannbreite vom Barock bis hin zu Uraufführungen der Moderne.
Daniel Blumenschein ist als Bariton ein stets gefragter Solist mit nationaler und internationaler Podiumserfahrung. Sein künstlerisches Schaffen erhält immer wieder positive Resonanzen von Dirigenten, Regisseuren, Kritikern und vor allem vom Publikum, mit Prädikaten der erheblichen Bühnenpräsenz, Klangschönheit, emotionale Überzeugungskraft und sicherem Gestaltungsinstinkt.
Seine viel gelobte Interpretation des Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy steht dabei im Zentrum seiner stimmlichen und persönlichen Aussagekraft. Für diese Partie erhielt er in den letzten beiden Jahren knapp 40 Konzerteinladungen, welche ihn mit großen Erfolgen selbst bis nach Russland führten.
Bühnenerfahrungen konnte Daniel Blumenschein als freischaffender Opernsänger an Opernhäusern wie → Opera de Nice, → Oper Halle, → Anhaltisches Theater Dessau u.v.m. sammeln. Besonders hervor zu heben sei die Inszenierung «Cosi fan tutte» unter der Regie von Prof. Joachim Herz, in der er den Guglielmo sang. Als weitere Solo-Partien im Opernfach sind u.a. zu nennen: Allazim aus «Zaide», Papageno, Sprecher und Priester «Zauberflöte» von W. A. Mozart, Besenbinder «Hänsel und Gretel» von E. Humperdinck, Kaspar «Freischütz» von C. M. v. Weber, 2. Strolch «Die Kluge» von C. Orff, Pappacoda «Eine Nacht in Venedig» von J. Strauß, Mesner «Tosca» und Larkens «La fanciulla del west» von G.Puccini, sowie den Perückenmacher «Ariadne auf Naxos» von R. Strauss.
Regelmäßige Einladungen führen ihn immer wieder zu Inszenierungen, Konzerten und Liederabenden bei renommierten Festspielen (→ Halleschen Händelfestspiele, → Leipziger Bachfest, Köthener Bachfest, → Kunstfest Weimar, → Wernigeröder Schlossfestspiele, Opernfestspiel in Peralada und San Sebastian), welche zum Teil von Rundfunk und Fernsehen dokumentiert wurden. Dabei arbeitete er u.a. mit Chören, wie dem Thomanerchor Leipzig und mit Orchestern wie dem MDR-Sinfonieorchester, → Orchester des Gewandhauses zu Leipzig, → Leipziger Barockorchester, → Staatskapelle Halle/Saale, → Brandenburgisches Staatsorchester, → Hamburger Symphoniker, → Barockorchester L'Arco Hannover, Collegium musicum Salzburg, Karlsruher Barockorchester zusammen.