Persönlichkeit

Daniel Blumenschein (Bariton)

Daniel Blumenschein ist Bariton mit Leib und Seele. Schon in frühester Kindheit, aufgewachsen in der Händelstadt Halle, verspürte er die musikalische Energie und folgte der Kraft der Musik. Es ist somit nicht verwunderlich, dass er mit seiner gefühlvollen Stimme und seiner Bühnenpräsenz das Publikum in seinen Bann zieht.

Repertoiregrenzen sind Blumenschein ebenso fremd wie festgelegte Partien. Sein musikalisches Schaffen erstreckt sich von Bachs Gesamtwerk über Kompositionen der Romantik bis hin zur Ära sinfonischer Musik der Neuzeit und anspruchsvoller Partien wie die von Ralph Vaughan Williams „A Sea Symphony“ oder Felix Mendelssohn Bartholdy „Elias“. Mit der „großen Johann-Strauss-Revue“ glänzt er bereits seit über zehn Jahren im Operetten-Genre.

In seinen Produktionen wirkt Blumenschein mit vielen nationalen und internationalen Ensembles zusammen. Unter anderem mit dem Thomanerchor Leipzig, dem GewandhausChor, dem MDR  Sinfonieorchester, den Hamburger Symphonikern, dem Barockorchester L’Arco Hannover oder dem Collegium musicum Salzburg, um nur einige zu nennen.

Er konzertierte in der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus zu Leipzig, der Opéra de Nice und vielen weiteren internationalen Konzertsälen. Durch sein breit gefächertes Repertoire gastierte er bei verschiedenen Festivals, darunter unter anderem dem Bachfest Leipzig, den Händelfestspielen Halle, dem Kunstfest Weimar und den Opernfestspielen in Peralada und San Sebastian.

Blumenschein studierte Lied-, Konzert- und Operngesang an der Hochschule für Musik und  Theater Leipzig bei Hermann Christian Polster. In Meisterkursen, unter anderem bei Thomas Hampson, Wolfram Rieger, Peter Schreier und Theo Adam konnte er seine musikalische Ausbildung weiter fortführen.

2004 gewann er den 1. Preis beim Leipziger Albert-Lortzing-Wettbewerb. Für seine herausragende Leistung erhielt er unter anderem Stipendien der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig.

Neben seiner Karriere als Konzertsänger widmet er sich dem gesanglichen Nachwuchs. Weitere Informationen zur pädagogischen Arbeit sind auf stimmbildung-leipzig.de zu finden.

Zahlreiche CD-Einspielungen runden seine künstlerische Tätigkeit ab. Mit der Wiederbelebung von Friedrich Schneiders „Weltgericht“ ist eine CD entstanden, die einen Höhepunkt der Oratorien-Literatur wiederentdeckte. In Zusammenarbeit mit dem GewandhausChor und der Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur beim Label cpo erschienen.

Seine Liebe zur Musik drückte sich auch in der schwierigen Zeit einer Pandemie aus. Trotz geschlossener Konzertsäle und abgesagter Projekte sang Blumenschein abends von seinem Balkon und berührte sowohl die Menschen seiner Umgebung und spürte seine innere musikalische Kraft.

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